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Unglückliche Niederlage in der Nachspielzeit
Schorschi

Anmeldedatum: 12.11.2008 Beiträge: 1739 Wohnort: Jena
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Verfasst am: 03.12.2011, 19:51 Titel: Unglückliche Niederlage in der Nachspielzeit |
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Einen Punkt schon in greifbarer Nähe, hat der FC Carl Zeiss in der Nachspielzeit gegen Jahn Regensburg noch mit 0:1 verloren. Michael Klauß traf nach Ablauf der regulären neunzig Minuten für den Tabellenzweiten.
Für Krause und den gesperrten Landeka waren Jan Simak und Robert Zickert in die erste Elf zurückgekehrt. Der böige Wind blies ihnen vor der Pause ins Gesicht und veränderte häufig die Flugbahn des Balles. Auf diesen Einfluss von außen mussten sich beide Vertretungen erst einstellen. So dauerte es bis zum Ablauf der 10. Minute, bis sich den 4243 Zuschauern die erste Chance bot. Diese allerdings war hochkarätig: Ein Jenaer Ballverlust im Spielaufbau lässt Regensburgs zentralen Mittelfeldspieler Mahmut Temür unbedrängt auf Tino Berbig zulaufen. Unser Keeper wirft sich ihm entgegen und kann glücklicherweise klären.
Unter Einfluss des starken Gegenwindes war es den Jenaern gegen diesen Gegner unmöglich, vor der Pause das Spiel zu diktieren. Sie taten gut daran, die Regensburger Offensivbemühungen konsequent zu stören, auf nadelstichartige Konter zu setzen und auf Unkonzentriertheiten des Gegenüber zu lauern. Diese unterliefen Gästetorwart Michael Hofmann Mitte der ersten Hälfte sogar im Doppelpack, als er zunächst einen langen Freistoßball von Jan Simak falsch distanzierte und kurze Zeit später nach einem Rückpass ds eigenen Mitspielers über den Ball säbelte. Beide Fehler blieben folgenlos. Nachdem sich Hofmann bei einem Hähnge-Schuss dann wieder auf dem Posten gezeigt hatte (28.), spielten Temür und Klauß einen doppelten Doppelpass auf der linken Angriffsseite. Robert Zickert gelang es mit etwas Mühe, die flache Hereingabe vors Tor zu bereinigen. Kurz vor der Pause parierte Tino Berbig einen Schuss von Jim-Patrick Müller aus spitzem Winkel. Bei Schüssen von Schweinsteiger (41., aufs Tornetz), Temür und Schlauderer brauchte er hingegen nicht einzugreifen.
Personell unverändert gingen beide Teams in die zweite Halbzeit. Jena spielte nun jedoch mit dem Wind im Rücken. was einem als Ball von Nils Miatke gleichmal tüchtig Effet verpasste, dieser am Außennetz landete. Beim Gegenstoß der Gäste hob Sebastian Fries das Abseits auf, sodass sich Tobias Schweinsteiger nur locker umringt von vier Zeiss-Akteuren in gute Schusspostion bringen konnte. Den Flachschuss aufs rechte Eck vermochte Tino Berbig großartig zu parieren. Die Partie war nun offener, temoreicher. Nach genau einer Stunde bot sich dem FCC seine bis dahin beste Chance Martin Ullmann passte diagnonal auf Nils Pichinot, der schob den Ball entgegen der Laufrichtung Hofmanns in Richtung langen Pfosten, doch das Leder rollte knapp am Aluminium vorbei ins Toraus. Nur vier Minuten später nahm Sebastian Fries aus zehn Metern genau Maß, doch mit einer blitzschnellen Fußabwehr bewahrte Michael Hofmann seine Mannschaft vor einem Rückstand. Dem setzte Oliver Hein einen ebenfalls nicht ungefährlichen Fernschuss am Tor vorbei entgegen.
Eine Viertelstunde vor Schluss betätigte sich Torjäger Tobias Schweinsteiger mal als Vorbereiter, Michael Klauß spitzelte das Leder mit langem Bein am Pfosten vorbei. Die Jenaer waren mit Wind im Rücken weiterhin bestrebt, auf Sieg zu spielen. Die zündende Idee, der entscheidende Pass gelang ihnen jedoch nicht mehr. Da auch bei Regensburg allmählich die Kraft zu schwinden schien, deutete eigentlich alles auf ein torloses Remis hin. Bis eine Minute Nachspielzeit angezeigt wurde, ein Jahn-Spieler von der rechten Seite ungehindert flanken konnte und Michael Klauß aus Nahdistanz Tino Berbig keine Chance ließ. Gleich danach folgte der Abpfiff und einige Jenaer ließen sich vor Enttäuschung auf den Rasen fallen.
Angesichts des Gegentreffers in letzter Sekunde mag es ein schwacher Trost für Mannschaft und Fans sein, dass sich der Tabellenvorletzte auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten präsentiert hatte und kein konditioneller Abfall mehr in der Schlussphase zu erkennen war. Bei nur 14 Punkten aus 19 Hinrundenspielen ist der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen mittlerweile auf ein bedrohliches Ausmaß angewachsen.
Meinungen zum Spiel
Markus Weinzierl (SSV-Coach):
"Wir sind hochzufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir sehr ordentlich gespielt und eine Chance gehabt, die man machen muss. Mit dem Wind im Rücken waren wir dominant, hätten aber mehr den Abschluss suchen müssen. Die zweite Halbzeit über war das umgekehrt, da hatte Jena zwei Hundertprozentige, wo wir das notwendige Glück hatten. Wenn man in der Nachspielzeit gewinnt, ist das glücklich, aber ich denke, der Sieg geht trotzdem in Ordnung."
Petrik Sander:
"Das ist bitter. Die Jungs sind niedergeschlagen, denn sie haben einen hohen Aufwand betrieben. Vor der Pause gegen den Wind haben wir nicht sehr viel zugelassen und Tino Berbig hat gut gehalten. Die Chancen kamen mit Wind nach der Pause, eine davon muss man machen. Das ist nicht gelungen, da muss man wenigstens einen Punkt mitnehmen. Der eine oder andere Spieler muss sich fragen, was er erreichen und wie er uns helfen will. Wir haben versucht, noch Impulse von der Bank zu bringen, das war heute aber kontraprduktiv."
Sebastian Hähnge:
"Ich glaube, mit der Leistung von heute hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Das hätte uns auch den letzten Schwung mitgegeben für die beiden noch ausstehenden Spiele in diesem Jahr. Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir Wahnsinns-Rückrunden spielen können. Das wird diesmal auch dringend angebracht sein."
Michael Klauß (Schütze des goldenen Tores):
"Wir haben an uns geglaubt bis zum Schluss. Wenn man oben steht, geht so einer rein, auch wenn ich ihn gar nicht richtig getroffen habe."
Tobias Schweinsteiger (SSV-Kapitän):
"Fußballerisch waren wir klar besser. Es wäre schlecht gewesen, wenn wir wieder kein Tor gemacht hätten."
Statistik
Jena: Berbig - Miatke, Voigt, Schulz, Ullmann; Zickert; Fries (80. Jovanovic), Simak (86. Krause), Eckardt; Hähnge, Pichinot
Regensburg: Hofmann; Philp, Laurito, Nachreiner, Binder; Schlauderer, Hein; Müller (57. Alibaz), Temür (85. Kasal), Klauß; Schweinsteiger
Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel)
Zuschauer: 4342
Tore: 0:1 Klauß (90.+1)
f c
http://www.fc-carlzeiss-jena.de
erstellt am 03.12.2011 |
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_________________ . . . FC Carl Zeiss, meine Liebe, mein Verein, ich bin geboren um mit dir zu sein . . .
Zuletzt bearbeitet von Schorschi am 05.12.2011, 11:39, insgesamt einmal bearbeitet |
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Toto Moderator

Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 3685 Wohnort: Forum 3Liga.com
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Verfasst am: 04.12.2011, 14:03 Titel: |
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| Sehr unglücklich, aber durch eine Anhäufung solcher Vorfälle ist leider schon so manche Mannschaft abgestiegen. Jetzt sind es schon 8 Punkte zum rettenden Ufer. |
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_________________ 3.Liga Tippspiel mit Jackpot |
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Schorschi

Anmeldedatum: 12.11.2008 Beiträge: 1739 Wohnort: Jena
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Verfasst am: 04.12.2011, 18:56 Titel: |
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| Toto hat Folgendes geschrieben: |
| Sehr unglücklich, aber durch eine Anhäufung solcher Vorfälle ist leider schon so manche Mannschaft abgestiegen. Jetzt sind es schon 8 Punkte zum rettenden Ufer. |
Das war gestern sehr sehr unglücklich
Ich hatte mich gestern im Ernst-Abbe-Sportfeld schon auf ein 0:0 eingestellt und dann fällt dieser Gegentreffer in der Nachspielzeit ! |
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_________________ . . . FC Carl Zeiss, meine Liebe, mein Verein, ich bin geboren um mit dir zu sein . . . |
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